Gestern habe ich mal wieder durch das wunderbare Kochbuch von Nicole Stich "delicious day" geblättert. Ein herrliches Buch, wunderschöne Fotos und Rezepte, die sofort Lust auf's Nachkochen und -backen machen. Nicole Stich schreibt darin auch über einen Käsekuchen, den sie in München im Café Solo entdeckt hat. Nicht zu trocken und nicht zu süß soll dieser Kuchen sein, das wollte ich doch ausprobieren. Ich hatte nur ein kleines Problem beim Blick in den Kühlschrank: Es waren nur noch 500 g Quark im Haus, daher ist mein Kuchen etwas flacher geworden, was ihm in keiner Weise geschadet hat. Ich schreibe aber hier das Rezept mit den Originalmengen auf:
Zutaten für den Boden:
125 g weiche Butter
1 zimmerwarmes Ei
60 g Zucker
200 g Mehl (zusätzlich ca. 2 EL zum Kneten)
Für die Käsefüllung:
750g Quark
knapp 5 EL Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
120 g Zucker
Saft von 1 Zitrone
5 große Eier
125 g zerlassene Butter
Mark von 1/2 Vanilleschote
Den Ofen auf knapp 180 °C vorheizen.
Für den Teigboden alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Kenthaken zu einem Teig vermengen, anschließend auf der bemehlten Arbeitsfläche per Hand weiter kneten und zu einer Kugel formen. Der Teig ist weich und kann mit der Hand in einer gefetteten Springform verteilt werden. Dabei nicht nur auf dem Boden flach drücken, sondern auch den Rand der Springform ca. 3 cm damit auskleiden. Dann mehrmals mit der Gabel einstechen.
Für die Quarkmasse alle Zutaten mit dem Mixer in einer großen Schüssel flott verrühren und auf den Teigboden gießen.
Den Kuchen ca. 45 min.backen bis der Rand des Mürbeteigs goldbraun und sich die Füllung auf Fingerdruck relativ fest anfühlt.
In der Form auskühlen lassen.
Fazit: Geht schnell, macht keine Mühe und schmeckt wirklich hervorragend. Besonders lecker für, denen Käsekuchen oft zu süß ist.
Für lecker! befunden
... probier doch mal das!
Freitag, 20. Januar 2012
Mittwoch, 4. Januar 2012
Bratapfel mit Vanillesauce
Schietwetter, straffer Wind, Regen, dunkle Wolken. Bei solchem Wetter hatte meine Großmutter oft einen Apfel in der Ofenröhre. Es duftete verlockend und ich konnte manchmal nicht erwarten, wann denn endlich der Apfel fertig war. Und ich kann mich nicht erinnern, dass es diesen Bratapfel mit aufwändigen Füllungen oder Saucen gab. Sicher, es waren andere Zeiten, aber wie pflegte mein Großvater gern zu sagen? Weniger ist manchmal mehr.
In diesem Sinne mag ich bei meinem Bratapfel auch eine sehr simple Füllung: Backpflaumen und ein wenig Zimt. Das hat man im Haus und das Äpfelchen ist rasch zubereitet. Marzipanfüllungen sind mir zu süß aber eine Vanillesauce kann es gerne sein ;-) Diese natürlich nicht aus der Packung, sondern schnell selbst hergestellt. Aber auch ohne Sauce ein schneller kleiner süßer Imbiss, der nicht auf die Hüften schlägt ;-)
Zutaten:
1 Apfel pro Nase (Jonathan z.B. oder schöne alte Apfelsorten)
ca. 3 -4 Backpflaumen pro Apfel
1 Prise Zimt
1 TL Butter
In diesem Sinne mag ich bei meinem Bratapfel auch eine sehr simple Füllung: Backpflaumen und ein wenig Zimt. Das hat man im Haus und das Äpfelchen ist rasch zubereitet. Marzipanfüllungen sind mir zu süß aber eine Vanillesauce kann es gerne sein ;-) Diese natürlich nicht aus der Packung, sondern schnell selbst hergestellt. Aber auch ohne Sauce ein schneller kleiner süßer Imbiss, der nicht auf die Hüften schlägt ;-)
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| Schmeckt immer und fast allen großen und kleinen Leckermäulern. |
1 Apfel pro Nase (Jonathan z.B. oder schöne alte Apfelsorten)
ca. 3 -4 Backpflaumen pro Apfel
1 Prise Zimt
1 TL Butter
Den Apfel gut waschen und das Kerngehäuse ausstechen. Mit den Backpflaumen füllen und oben und unten je einen halben TL Butter auf die Füllung und rund herum verstreichen. Zum Abschluss ein wenig Zimt über den Apfel streuen.
Zum Backen nutze ich seit einiger Zeit eine Bratapfelform von Römertopf. Diese passt auch super für etwas größere Äpfel, liefert ein hervorragendes Ergebnis und lässt sich sehr gut reinigen.
Den Apfel in den Römertopf setzen, Deckel drauf und in den kalten Ofen stellen. Bei 200 °C 30 min. backen. Je nach Apfelsorte und Gusto können es auch gern 10 min. mehr sein.
Vanillesauce (die passt auch gut zum Apfelstrudel):
1 Vanilleschote
250 ml Milch
250 ml Schlagsahne
6 Eigelb (Klasse M)
80 g Puderzucker
Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und mit den Schoten in die Milch geben. Sahne hinzufügen und alles kurz aufkochen lassen. Dann die Vanilleschote wieder herausfischen. Die Eigelbe mit dem Puderzucker cremig aufschlagen. Die heiße Milch unter ständigem Rühren hinzufügen. Dann die Milch-Sahne-Ei-Mischung erhitzen - nicht kochen! - bis die Sauce eine schöne cremig-dickliche Konsistenz hat.
Montignac:
Ja, dann ohne Sauce oder diese mit Fruchtzucker süßen
Dienstag, 3. Januar 2012
Zitronen-Joghurt-Torte
Die Gäste sitzen am Tisch, die Torte wurde angeschnitten, der Kaffee duftet, aber wo ist die Gastgeberin? Sie versucht noch schnell ein Foto von einem Tortenstückchen zu machen, bevor nur noch ein paar Krümel übrig sind.... Mit anderen Worten: Manchmal gelingt nur noch ein Schnappschuss, so wie hier...
Zutaten für den Biscuit-Tortenboden:
Bei ca. 180°C 15 min backen, bis die Oberfläche goldgelb ist.
Zur Not geht auch ein gekaufter Biskuitboden (Wiener Boden).
Dieser schmeckt sehr gut, ist jedoch etwas dicker. Aus ihm kann man bis zu drei Böden schneiden. Am einfachsten geht das mit einem Faden, der länger ist als der Umfang des Tortenbodens. Rundherum in der gewünschten Höhe um den Boden legen, Faden überkreuzen und langsam immer fester um den Boden ziehen. Der Faden schneidet sich mehr und mehr in den Teig und teilt letztendlich sauber den Boden in zwei Hälften.
Zutaten für die Joghurtschicht:
Joghurt, Zitronenschale und -saft darunter rühren. Gelatine ausdrücken und bei milder Hitze auflösen.
3 EL Joghurtcreme einrühren, dann unter die übrige Joghurtcreme rühren.
Ca. 10 Minuten kalt stellen, bis sie zu gelieren beginnt.
200 g Sahne steif schlagen, unter die Joghurtcreme heben. Auf den Tortenboden streichen. Ca. 5 Stunden kalt stellen.
Für die Kokos-Sahne-Schicht:
Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett kurz rösten, sie sollen nicht bräunen (werden nur aromatischer).
Restliche 200 g Sahne schlagen und auf die Torte streichen.
Die ausgekühlten Kokosraspel darüber streuen.
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| Sehr leicht und fruchtig, gerettet für einen Schnappschuss an der gedeckten Kaffeetafel |
Zutaten für den Biscuit-Tortenboden:
- 2 Eier
- 100 g Zucker
- 100 g Mehl
- 1/2 TL Backpulver
Bei ca. 180°C 15 min backen, bis die Oberfläche goldgelb ist.
Zur Not geht auch ein gekaufter Biskuitboden (Wiener Boden).
Dieser schmeckt sehr gut, ist jedoch etwas dicker. Aus ihm kann man bis zu drei Böden schneiden. Am einfachsten geht das mit einem Faden, der länger ist als der Umfang des Tortenbodens. Rundherum in der gewünschten Höhe um den Boden legen, Faden überkreuzen und langsam immer fester um den Boden ziehen. Der Faden schneidet sich mehr und mehr in den Teig und teilt letztendlich sauber den Boden in zwei Hälften.
Zutaten für die Joghurtschicht:
- 8 Blatt weiße Gelatine
- 3 frische Eigelb
- 125 g Zucker
- 500 g Vollmilch-Joghurt
- abgeriebene Schale und Saft von 1 unbehandelten Zitrone (oder Zitronenschale aus dem Tütchen)
- 200 g + 200 g Schalgsahne (kalorienärmer: Creme fin zum Schlagen)
- Kokosraspel, ca. 2-3 EL
Joghurt, Zitronenschale und -saft darunter rühren. Gelatine ausdrücken und bei milder Hitze auflösen.
3 EL Joghurtcreme einrühren, dann unter die übrige Joghurtcreme rühren.
Ca. 10 Minuten kalt stellen, bis sie zu gelieren beginnt.
200 g Sahne steif schlagen, unter die Joghurtcreme heben. Auf den Tortenboden streichen. Ca. 5 Stunden kalt stellen.
Für die Kokos-Sahne-Schicht:
Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett kurz rösten, sie sollen nicht bräunen (werden nur aromatischer).
Restliche 200 g Sahne schlagen und auf die Torte streichen.
Die ausgekühlten Kokosraspel darüber streuen.
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Schwarz-Weiss-Cookies mit Walnüssen
Das Weihnachts-Keks-Backen ist vorbei, aber warum sollte man nur zu Weihnachten leckere kleine Naschereien backen? Mit einigen selbst gebackenen Cookies als Mitbringsel kann man immer punkten, Schokolade mag auch (fast) jeder und somit ist dieses Rezept vielleicht eine Idee für den nächsten Besuch bei den Eltern, Freunden, die nächste Party oder einfach ein Dankeschön für einen lieben Menschen.
Gefunden habe ich es im Buch "Geschenkideen aus der Küche" von Nicole Stich & Coco Lang. Dieses Buch nehme ich immer mal wieder sehr gern zur Hand, wenn ich mich inspirieren lassen will.
Zutaten:
3 grüne Kardamomkapseln
100 g Zucker (davon 50 g für den Teig)
100 g Zartbitterschokolade (ich hatte 70% ige)
25 g Butter
1 EL Kaffeelikör
1 Ei
50 g gemahlene Walnüsse
50 g Mehl
1/4 TL Backpulver
1 Prise feines Meersalz
50 Puderzucker
Zubereitung:
Die Kardamomkapseln öffnen und den schwarzen Kern in einen Mörser geben. Mit 1/2 TL Zucker fein zermahlen. In eine Metallschüssel die in kleine Stücke zerbrochene Schokolade, den Kaffeelikör und die Butter geben und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Dabei hin und wieder rühren. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit Ei und 50 g Zucker mit dem Handmixer gut schaumig rühren. Es sollte dabei eine helle und dickliche Crème entstehen. Dann die abgekühlte Schokolade unterrühren und anschließend die Walnüsse, den Kardamomzucker, Mehl, Backpulver und das Salz.
Abgedeckt 2 Stunden kalt stellen.
Backofen auf 175 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu walnussgroßen Kugeln formen und zunächst in Zucker, danach im Puderzucker wälzen. Die Kugeln sollen gut rundherum damit bedeckt sein.
Im gleichmäßigen Abstand auf das Blech setzen und ca. 15 Minuten backen. In einer gut schließenden Keksdose aufbewahren. Zwischen mehreren Keksschichten Pergamentpapier legen (oder passend zugeschnittenes Backpapier).
Varianten: Haselnüsse oder Mandeln statt der Walnüsse, Zimt und gemahlene Nelken für eine weihnachtlichen Geschmack. Für Mutige: Etwas Chili zur Schokolade geben.
Fazit: Sehr, sehr lecker. Kräftiger Schokoladengeschmack, würzig und ein wahrer Genuss zu einer guten Tasse Kaffee oder Tee.
Gefunden habe ich es im Buch "Geschenkideen aus der Küche" von Nicole Stich & Coco Lang. Dieses Buch nehme ich immer mal wieder sehr gern zur Hand, wenn ich mich inspirieren lassen will.
Zutaten:
3 grüne Kardamomkapseln
100 g Zucker (davon 50 g für den Teig)
100 g Zartbitterschokolade (ich hatte 70% ige)
25 g Butter
1 EL Kaffeelikör
1 Ei
50 g gemahlene Walnüsse
50 g Mehl
1/4 TL Backpulver
1 Prise feines Meersalz
50 Puderzucker
Zubereitung:
Die Kardamomkapseln öffnen und den schwarzen Kern in einen Mörser geben. Mit 1/2 TL Zucker fein zermahlen. In eine Metallschüssel die in kleine Stücke zerbrochene Schokolade, den Kaffeelikör und die Butter geben und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Dabei hin und wieder rühren. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit Ei und 50 g Zucker mit dem Handmixer gut schaumig rühren. Es sollte dabei eine helle und dickliche Crème entstehen. Dann die abgekühlte Schokolade unterrühren und anschließend die Walnüsse, den Kardamomzucker, Mehl, Backpulver und das Salz.
Abgedeckt 2 Stunden kalt stellen.
Backofen auf 175 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu walnussgroßen Kugeln formen und zunächst in Zucker, danach im Puderzucker wälzen. Die Kugeln sollen gut rundherum damit bedeckt sein.
Im gleichmäßigen Abstand auf das Blech setzen und ca. 15 Minuten backen. In einer gut schließenden Keksdose aufbewahren. Zwischen mehreren Keksschichten Pergamentpapier legen (oder passend zugeschnittenes Backpapier).
Varianten: Haselnüsse oder Mandeln statt der Walnüsse, Zimt und gemahlene Nelken für eine weihnachtlichen Geschmack. Für Mutige: Etwas Chili zur Schokolade geben.
Fazit: Sehr, sehr lecker. Kräftiger Schokoladengeschmack, würzig und ein wahrer Genuss zu einer guten Tasse Kaffee oder Tee.
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Karamellisiertes Apfelmus aus dem Ofen
Ich liebe Apfelmus! Schon als Kind mochte ich am liebsten Apfelmus von meiner Großmutter selbst gekocht. Oder das meiner Mutter von ihrem wunderbaren Apfel Gravensteiner. Mit den Jahren musste ich aber auch feststellen, dass mir gekauftes Apfelmus aus dem Glas zu süß ist. Geschmacklich ist es trotz des Zuckers Meilen vom selbst gekochten entfernt und auch das Beimengen von anderen Früchten kann bei mir nicht punkten. Also hatte ich kürzlich schon eine "Flotte Lotte" in der Hand. Die benutzte meine meine Großmutter für das "Durchnuddeln" der gekochten Äpfel. Der Preis ließ mich zunächst von dieser Idee Abstand nehmen. Und wie vernünftig ich doch manchmal auch sein kann, denn kurz darauf fand ich hier bei grain de sel - salzkorn das folgende Rezept.
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| Äpfel geschält und in Stücke geschnitten im Römertopf |
Zutaten:
- 2 kg Äfel
- 1/4 TL Zimt, evt. eine Prise gemahlene Nelken oder Muskat
Zubereitung:
Äpfel waschen und schälen. Vierteln oder achteln und in einen Tontopf schichten. Ich habe mit Erfolg meinen Römertopf damit zum Einsatz gebracht. Dann den Topf mit Deckel bei 160 °C für mehrere Stunden in den Backofen stellen. Ich hatte ihn für 4 Stunden im Ofen. Etwas länger geht auch. Michaela von Salzkorn lässt den Topf noch länger im Ofen (ca. 6 Stunden) und schreibt, dass eine französische Nachbarin ihr einmal eine Kostprobe eines nahezu schwarzen Apfelmuses geschenkt hätte. Wichtig ist die dunklere Farbe in jedem Fall, denn sie ist Ausdruck des Karamellisieren des Fruchtzuckers. Und das bringt auch den wunderbaren Geschmack.
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| Unglaublich lecker! Aromatisch, fruchtig und ganz ohne zusätzlichen Zucker! |
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